Beim Pistenspaß nicht übertreiben

Tipp für Skibegeisterte: erst tapen, dann wedeln

(djd/pt). Wer Ski oder Snowboard fährt, liebt diese Eindrücke: Von einer Skihütte auf die Welt hinab zu schauen und dann wie schwerelos die Hänge hinunter zu wedeln. Diese Faszination sorgt Winter für Winter dafür, dass sich Millionen von Deutschen von den alpinen Pisten nahezu magisch angezogen fühlen. Doch wer das Jahr über nicht viel Sport treibt und dann im Schnee über seine Grenzen hinaus geht, ist schnell mit Verletzungen und Überlastungsbeschwerden konfrontiert - gerade Muskeln, Sehnen und Gelenke gelten als besonders anfällig. Anhaltende Schmerzen nach Stürzen, aber auch ein heftiger Muskelkater können das Skivergnügen erheblich einschränken.

Profis machen es vor

Skifreunde, die die schönste Zeit des Jahres ungetrübt genießen wollen, sollten sich daher ein Beispiel an den Profis nehmen und schon bei ersten Beschwerden tapen. Im Grunde ist ein Tape nichts anderes als ein starkes, elastisches Klebeband. Vor allem das Sprunggelenk, das zu den am stärksten gefährdeten Gelenken zählt, aber auch Knie, Handgelenk oder Ellenbogen lassen sich mit der Technik unterstützen. Spezielle Aquatitan-Tapes können einen noch weiter reichenden Nutzen haben und auf das Schmerzempfinden einwirken. Laut Dr. med. Nicolas Kossmann von der Schmerzklinik Basel könnten sie auch einen harmonisierenden Effekt auf das Energienetz des Körpers haben, ähnlich wie bei Akupunktur oder Neuraltherapie.

 

 

 

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Bei Beschwerden schnell behandeln

Ausschlaggebend für die positive Wirkung der Tapes und Bandagen seien Titanverbindungen, die in Experimenten mit Mäusen nachweislich die Verknüpfungen von Nervenzellen günstig beeinflussen und das Schmerzempfinden lindern können, so Professor Dr. Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig. Günstig sei es, möglichst früh mit der Behandlung zu beginnen, um die gereizten Nervenbahnen zu beruhigen. Bestellen kann man die Tapes über www.phiten.de. Dort sind auch Bandagen erhältlich, die einen zusätzlichen tiefgehenden Wärmeeffekt erzeugen: Bei eisigen Temperaturen bleibt die Muskulatur locker und ist damit weniger verletzungsanfällig.

Quelle: deutsche journalisten dienste (djd),
Gesundheitsthemen